Die Pfle­ge­ver­si­che­rung

Wenn Pflege­be­dürf­tig­keit ein­tritt, stellt sich oft die Fra­ge, wie die er­for­der­li­che Hil­fe und Pflege zu finan­zie­ren ist.

Oft reicht die Ren­te nicht aus, um die Pflege be­zah­len zu kön­nen. Pflege­be­dürf­ti­ge Men­schen er­hal­ten aus die­sem Grund finan­zi­el­le Un­ter­stüt­zung durch die Pflege­ver­si­che­rung oder auch durch das So­zi­al­amt in Form von Hil­fe zur Pflege.
Aus­kunft und Be­ra­tung er­hal­ten Sie beim Pflege­stütz­punkt so­wie den Kran­ken- und Pflege­kas­sen oder dem So­zi­al­amt.

Leis­tun­gen aus der Pflege­ver­si­che­rung er­hal­ten Men­schen, die als pflege­be­dürf­tig ein­ge­stuft sind. Da­zu ist es not­wen­dig, ei­nen An­trag bei der zu­stän­di­gen Pflege­kas­se zu stel­len.

Der Me­di­zi­ni­sche Dienst der Kran­ken­ver­si­che­rung (MDK) prüft dann das Vor­lie­gen der Vor­aus­set­zun­gen für Pflege­be­dürf­tig­keit und empfiehlt ei­nen Pflege­grad. 

Seit 2017 wer­den pflege­be­dürf­ti­ge Men­schen nach ih­rer noch vor­han­de­nen Selb­stän­dig­keit in ei­nen der fünf Pflege­gra­de ein­ge­stuft und er­hal­ten so­mit ent­spre­chen­de Leis­tun­gen aus der Pflege­ver­si­che­rung.

Bei der Fest­stel­lung des je­wei­li­gen Pflege­gra­des wird nicht mehr zwi­schen kör­per­li­chen, geis­ti­gen und psy­chi­schen Be­ein­träch­ti­gun­gen un­ter­schie­den.

Ob ei­ne Per­son pflege­be­dürf­tig ist, be­stimmt sich aus­schlie­ß­lich nach dem Grad der Selb­stän­dig­keit, das hei­ßt wie ab­hän­gig er von der Hil­fe an­de­rer Per­so­nen ist.